Literatur, die sich für Menschenrechte einsetzt, Sprache die Gewalt und Unrecht verbalisiert, Texte von Frauen, die über ihre Welt schreiben, das alles bündelt die Reihe „mulieris mundi“ in diesem nun vorliegenden vierten Band. Gesammelt und übersetzt wurden Gedichte und Prosatexte von Autorinnen, die sich mit dem Schutz der Natur und unseren Lebensgrundlagen auseinandersetzen.
Helmuth A. Niederle, Marion Wisinger (Hg.), Gestern träumte ich von Bäumen, mulieris mundi IV, Korrektur Verlag, 2023
Im Workshop „Strategien im Umgang mit Antisemitismus“ mit Dr. Marion Wisinger, Historikerin und Autorin, am 12. Dezember erfahren Sie, wie Sie antisemitische Stereotype und Denkweisen erkennen und adäquat darauf reagieren können. Der Workshop findet hybrid statt (Teilnahme digital oder vor Ort möglich).
Falls Sie akut in eine Situation gelangen, in der Sie mit Antisemitismus in der Lehrveranstaltung konfrontiert sind, können Sie sich via E-Mail an beratung.ctl@univie.ac.at wenden. Das CTL wird Sie gemeinsam mit Frau Dr. Wisinger schnell beraten.
Der Literaturnobelpreis 2023 ging an den norwegischen Schriftstelle Jon Fosse. Er erhalte die Auszeichnung „für seine innovativen Theaterstücke und Prosa, die dem Unsagbaren eine Stimme geben“, hieß es zur Begründung. Hervorgehoben wurden die Werke des Autors, die für ihren stark reduzierten Stil des „Fosse-Minimalismus“ bekannt seien. Unsere 10. Marathonlesung beginnt am Freitag, den 17. November 2023 um 10 Uhr und dauert bis Samstag, 19. November um 16 Uhr.
Eine Kooperation mit dem Österreichischen PEN-Club
Weltweit nimmt die Verfolgung von Autor*innen, Journalist*innen und Blogger*innen zu. Durch Haft, Folter, Androhung gerichtlicher Verfahren oder Hate Speech sollen sie zum Verstummen gebracht werden. Drei österreichische Autorinnen treten in einen literarischen Dialog mit drei internationalen Autorinnen. Ein Abend mit Texten von Cornelia Travnicek und Mavash Sabet (Iran), Katharina Tiwald und Melibea Obono (Äquatorialguinea), Lorena Pircher und Paola Ugaz (Peru).
Gestaltung und Moderation: Marion Wisinger und Mark Klenk
14.11.2023, 19 Uhr in der Alten Schmiede, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Weltweit nehmen Repressionen gegen Schriftstellerinnen und Journalist:innen zu, sie werden zum Schweigen gebracht, sind von Hate Speech betroffen oder werden inhaftiert. Was können wir dagegen tun? Autorinnen erzählen über die Menschenrechtsarbeit des Writers at Risk-Komitees, das sich für inhaftierte und bedrohte Schriftsteller:innen, Journalistinnen, Verleger:innen, Redakteurinnen und Blogger:innen einsetzt.
Lesung: Cornelia Schäfer
Mit Marion Wisinger und Mark Klenk (Writers at Risk-Komitee)
Donnerstag, 9. November, 9.30 – 10.25 Uhr auf der Radio Wien-Bühne
Eine Veranstaltung anlässlich 100 Jahre Österreichischer PEN-Club
Foto: Eva Petric